Süßkartoffel-Brownies aus Hafermehl – schokoladig und glutenfrei
Brownies dürfen saftig, intensiv schokoladig und unkompliziert sein. Diese Variante mit Süßkartoffel und Hafermehl bringt eine angenehm fudgy Konsistenz auf den Kuchenteller und kommt dabei ohne Weizenmehl aus. Die Süßkartoffel sorgt für natürliche Süße und macht den Teig wunderbar weich.
Das Rezept: Süßkartoffel-Brownies aus Hafermehl – schokoladig und glutenfrei. Klingt erst einmal nach einer ungewöhnlichen Kombination, funktioniert geschmacklich aber erstaunlich harmonisch. Kakao, dunkle Schokolade und eine Prise Salz geben den Brownies Tiefe, während die Süßkartoffel im Hintergrund für Feuchtigkeit sorgt.
Ob als Nachmittagsgebäck, kleines Dessert oder vorbereiteter Snack für unterwegs: Die Schokoschnitten lassen sich gut portionieren und halten sich mehrere Tage. Sie schmecken am Backtag weich und warm besonders köstlich, entwickeln nach einer Ruhezeit im Kühlschrank jedoch eine noch kompaktere Brownie-Textur.
Wer morgens gern mit etwas Selbstgemachtem startet, kann die Brownies zusammen mit einem fruchtigen Getränk servieren. Ideen für passende Kombinationen liefert diese Sammlung mit einfachen Smoothie-Rezepten, wobei ein Beeren- oder Bananen-Smoothie hervorragend zur kräftigen Schokolade passt.
Zutaten Für Saftige Schokobrownies
Für eine quadratische Backform mit etwa 20 x 20 Zentimetern werden wenige, gut erhältliche Zutaten gebraucht. Die Süßkartoffel sollte möglichst mehlig und vollständig weich gegart sein. Ihr Gewicht bezieht sich auf das geschälte Fruchtfleisch nach dem Garen.
- 300 g gegarte Süßkartoffel
- 120 g feines Hafermehl
- 40 g ungesüßtes Kakaopulver
- 100 g Zartbitterschokolade
- 80 g Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 2 Eier
- 60 ml neutrales Pflanzenöl
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 50 ml Pflanzendrink nach Bedarf
Für eine glutenfreie Zubereitung muss das Hafermehl ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnet sein. Hafer ist von Natur aus glutenarm, kann bei Anbau, Transport und Verarbeitung jedoch mit Weizen, Gerste oder Roggen in Kontakt kommen. Menschen mit Zöliakie sollten deshalb zertifizierte Produkte verwenden und auch bei Schokolade, Backpulver sowie weiteren Zutaten die Hinweise auf der Verpackung prüfen.
Wer den Geschmack kräftiger mag, kann zusätzlich eine halbe Teelöffelspitze Espressopulver in den Teig geben. Gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Haselnüsse bringen Biss, während Schokostückchen für kleine, geschmolzene Schokoladeninseln sorgen. Für eine vegane Version lassen sich die Eier durch zwei Leinsamen-Eier ersetzen.
Süßkartoffel Richtig Vorbereiten
Die Süßkartoffel kann im Ofen, im Dampfgarer oder in der Mikrowelle gegart werden. Besonders aromatisch wird sie, wenn sie ungeschält bei 200 Grad Ober- und Unterhitze etwa 40 bis 50 Minuten im Ofen backt. Sobald ein Messer ohne Widerstand hineingleitet, ist sie fertig. Nach dem Abkühlen lässt sich die Schale leicht abziehen.
Schneller geht es, wenn die Süßkartoffel geschält, gewürfelt und mit wenig Wasser weich gekocht wird. Anschließend sollte sie gründlich ausdampfen. Zu viel Flüssigkeit würde den Brownie-Teig verdünnen und die Backzeit verlängern. Das Fruchtfleisch wird mit einer Gabel oder einem Pürierstab zu einem möglichst glatten Mus verarbeitet.
Für die angegebene Menge werden 300 Gramm Süßkartoffelpüree benötigt. Das Gemüse darf noch lauwarm sein, sollte aber nicht heiß in die Schokolade eingerührt werden. Die Temperatur könnte dazu führen, dass die Schokolade zu schnell schmilzt und die Eier im nächsten Schritt stocken.
Schokoladenteig Ohne Weizenmehl
Zuerst wird der Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Die Form erhält Backpapier, sodass sich die fertigen Brownies später leicht herausheben lassen. Die Zartbitterschokolade wird grob gehackt und mit dem Pflanzenöl über einem warmen Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle geschmolzen.
In einer großen Schüssel werden Süßkartoffelpüree, Eier, Ahornsirup und Vanille miteinander verrührt. Danach kommt die flüssige Schokolade dazu. Hafermehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz werden separat vermischt und anschließend nur kurz unter die feuchten Zutaten gehoben. Der Teig soll glatt sein, muss aber nicht lange gerührt werden.
Je nach Wassergehalt der Süßkartoffel kann der Teig sehr fest wirken. In diesem Fall wird schluckweise Pflanzendrink ergänzt. Die gewünschte Konsistenz ist dickflüssig und cremig, ungefähr wie ein klassischer Brownie-Teig. Nüsse oder zusätzliche Schokostückchen werden zum Schluss untergehoben.
Die Masse wird in die Form gestrichen und etwa 25 bis 30 Minuten gebacken. Die Oberfläche darf fest aussehen, während die Mitte noch leicht nachgibt. Eine Stäbchenprobe sollte nicht völlig trocken ausfallen: Ein paar feuchte Krümel sind bei fudgy Brownies genau richtig.
Backzeit, Abkühlen Und Variationen
Nach dem Backen bleibt der Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form. Erst danach wird er vorsichtig herausgehoben und in Stücke geschnitten. Wer besonders kompakte, saftige Brownies bevorzugt, lässt sie vollständig auskühlen und stellt sie anschließend für eine Stunde in den Kühlschrank.
Die Brownies können mit Puderzucker, Kakaopulver oder einer dünnen Schokoladenglasur verziert werden. Für eine weniger süße Variante reicht die Süße der Süßkartoffel zusammen mit der dunklen Schokolade oft schon aus. Ein Klecks ungesüßter Joghurt oder eine Kugel Vanilleeis bildet dazu einen schönen Kontrast.
Auch beim Servieren unterwegs machen sich die Schokoschnitten gut. In einer gut verschlossenen Dose bleiben sie zwei bis drei Tage saftig. Für ein Picknick, eine längere Zugfahrt oder einen kleinen Reiseproviant lassen sie sich einzeln in Backpapier wickeln. Wer gern neue Ausflugsziele mit kulinarischen Erlebnissen verbindet, findet dazu passende Eindrücke bei diesem Hotel in der Pfalz.
Aufbewahrung Und Nachhaltige Küchenideen
Die Süßkartoffel-Brownies halten sich bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose etwa zwei Tage. Im Kühlschrank bleiben sie ungefähr vier bis fünf Tage frisch. Vor dem Servieren können sie kurz auf Zimmertemperatur kommen, denn dann wird die Schokolade wieder aromatischer und die Konsistenz weicher.
Zum Einfrieren werden die vollständig abgekühlten Brownies einzeln in Backpapier oder wiederverwendbare Bienenwachstücher eingeschlagen und anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine dicht schließende Dose gelegt. Dort halten sie sich etwa zwei bis drei Monate. Aufgetaut schmecken sie pur, kurz erwärmt oder mit frischem Obst.
Das Rezept eignet sich außerdem gut, um eine übrig gebliebene Süßkartoffel zu verwerten. Auch überreife Bananen können einen Teil des Ahornsirups ersetzen, verändern den Geschmack dann jedoch deutlich. Wer bei Zutaten, Verpackungen und Resten bewusste Entscheidungen treffen möchte, findet weitere alltagsnahe Themen in der Lifestyle-Rubrik.
Ob klassisch mit Walnüssen, vegan mit Leinsamen-Ei oder besonders schokoladig mit zusätzlichen Chunks: Diese glutenfreien Brownies lassen sich unkompliziert an den eigenen Geschmack anpassen. Einfach Süßkartoffel garen, Teig verrühren, backen und nach dem Abkühlen genießen.